Trekking heißt für uns längere Strecken in mehrtägigen Touren zurückzulegen. Dabei verpflegen wir uns selbst, schlafen im Zelt und versuchen jeglicher Zivilisation zu entkommen. Wegrouten, die von tausenden Pilgern bewandert werden und "Wege-Autobahnen" gleichen sind uns fremd - mit topographischen Karten und GPS bahnen wir uns unseren eigenen Weg durch die Wildnis.
Alternativrouten stehen bei unserer Reiseplanung an oberster Stelle. Wir sind stets mit schweren Rucksäcken unterwegs und die meiste Zeit auf uns alleine gestellt. Auf unseren Touren trotzen wir Schnee, Wind, Regen und Hitze. Diese Extremen ermöglichen es uns, die Natur ganz bewusst zu erleben und vom Alltag abzuschalten. Eine starke Motivation ist auch der Drang sich immer neuen Herausforderungen zu stellen. Schwer begehbare Gebiete und längere Strecken stellen hohe Anforderungen an Material, Kondition und unseren Willen. Vor jeder größeren Unternehmung geht eine detaillierte Planung voraus, die Monate dauern kann und jeden Faktor berücksichtigt. Wenn wir dann draußen sind, verhalten wir uns so wie man es von jedem Trekker erwarten sollte, als Tier- und Naturfreunde. Ob wir nun am Mittelmeer, in den Alpen oder in anderen Teilen Europas unterwegs sind, es ist immer die Kombination aus Natur, gemeinsamer Leistung und Kameradschaft die uns zu diesen Herausforderungen motiviert.
Outdoor Shows wie “Man vs. Wild”, “Survivorman” oder “Dual Survival” sind in aller Munde und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das dort gezeigte Überlebenstraining entspricht nun aber überhaupt nicht unserer üblichen Art des (hightec) Trekkings. Darum dachten wir uns, es sei an der Zeit, dass wir auch mal losziehen, um unsere Fertigkeiten einem Praxistest zu unterziehen.
An einem Sonntagmorgen fuhren wir in den schönen Pfälzerwald um dort 24 Stunden auszuprobieren, wie man mit Reibung Feuer macht, eine Notunterkunft baut und eine Nacht ohne Schlafsack auf dem Waldboden...
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Bildergalerie: Österreich - Hochkrimml
Der Wetterbericht für unsere diesjährige Schneetour sah kurz vor der Wanderung so aus:
Morgens: leichter Schneefall
Mittags: leichter Schneefall
Abends: Schneefall
Eigentlich keine schlechte Wettervorhersage für eine Schneeschuhtour rund um Krimml im wunderschönen Zillertal. So machten wir uns mit dem Auto auf den Weg Richtung Alpen. Nachdem wir bei Stuttgart noch einen kleinen Schlenker nach Reutlingen machen mussten um den vierten Wanderkameraden abzuholen bekamen wir eine erste Vorstellung davon, was uns Wettertechnisch erwartete. ...
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Bildergalerie: Norwegen - Jotunheimen
"Heim der Trolle" - so lautet die wörtliche Übersetzung des Jotunheimen Nationalparks. Den Namen verdankt die Landschaft mit den beiden höchsten Gipfeln Norwegens Galdhopiggen (2.464 m) und Glittertind (2.452 m) einem norwegischen Dichter, der insbesondere von der nordischen Mythologie inspiriert wurde. Auch wenn weit und breit keine Trolle zu erblicken sind, zieht es alljährlich tausende Touristen in das rund 3.500 Quadratkilometer große Wandergebiet 350 km nördlich von Oslo. Wanderbegeisterte lassen sich vor allem von der herrlichen...
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Hätte man die Vorbereitungen zu dieser dreitägigen Tour im Nordschwarzwald als Außenstehender betrachtet, so würde man ihre Teilnehmer und die ganze Aktion für verrückt erklären. Aber das war den vier Expeditionsteilnehmern gänzlich egal. Voll bepackt mit guten Sachen, darunter viel Essen und viel Trinken, also hauptsache "viel", begaben sich die vier Wanderer auf eine erlebnisreiche Wanderung bei Bad Herranalb. Die vielseitige Wochendtour stellte sich als ein bombastisches Event heraus - ein Mix aus Natur, Wandern, Sport und Gemeinschaft. Besser hätte es nicht laufen können.
Nördlicher...
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8. Etappe, Kontrastprogramm, Similauen (3600 m) – Padleidhof (1386 m)
Um 8.00 Uhr beginnen wir den Aufstieg auf die Similauen. Es ist bitter kalt und die Sicht beträgt meist nur um die 20 Meter. Es geht über ein großes Schneefeld in östlicher Richtung zum Sattel und dann über verschneite und vereiste Felsen zum Gipfelkreuz. Kamils erster richtiger Gipfel. 3600 m, Berg Heil! Die Sicht ist gleich Null und wir frieren bei – 6 Grad. Wieder an der Hütte stärken wir uns mit Kiserschmarn und treten dann den langen Abstieg ins Tal an. Wir sind in Süd Tirol. Unser Ziel ist der Padleidhof am meraner...
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Dieses Jahr wollten wir es bei unserer großen Sommertour ein wenig gemütlicher angehen lassen. Nachdem Schottland und Griechenland aus dem Rennen waren, entschieden wir uns die Alpen zu überqueren. Unsere Tour sollte uns in 13 Etappen, immer von Hütte zu Hütte, von Oberstdorf im Allgäu bis nach Bozen in Südtirol führen. Als grobe Orientierung verwendeten wir bei der Planung Teile des E5 Weitwanderweges und des Meraner Höhenweges.
Alpenüberquerung
Route: Von Oberstdorf nach Bozen
Zeit: 14 Tage
Entfernung: Über die Alpen
Schwierigkeit: mittel
Stationen: Oberstdorf – Fastenoy - Waltenberger...
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