Trekking heißt für uns längere Strecken in mehrtägigen Touren zurückzulegen. Dabei verpflegen wir uns selbst, schlafen im Zelt und versuchen jeglicher Zivilisation zu entkommen. Wegrouten, die von tausenden Pilgern bewandert werden und "Wege-Autobahnen" gleichen sind uns fremd - mit topographischen Karten und GPS bahnen wir uns unseren eigenen Weg durch die Wildnis.
Alternativrouten stehen bei unserer Reiseplanung an oberster Stelle. Wir sind stets mit schweren Rucksäcken unterwegs und die meiste Zeit auf uns alleine gestellt. Auf unseren Touren trotzen wir Schnee, Wind, Regen und Hitze. Diese Extremen ermöglichen es uns, die Natur ganz bewusst zu erleben und vom Alltag abzuschalten. Eine starke Motivation ist auch der Drang sich immer neuen Herausforderungen zu stellen. Schwer begehbare Gebiete und längere Strecken stellen hohe Anforderungen an Material, Kondition und unseren Willen. Vor jeder größeren Unternehmung geht eine detaillierte Planung voraus, die Monate dauern kann und jeden Faktor berücksichtigt. Wenn wir dann draußen sind, verhalten wir uns so wie man es von jedem Trekker erwarten sollte, als Tier- und Naturfreunde. Ob wir nun am Mittelmeer, in den Alpen oder in anderen Teilen Europas unterwegs sind, es ist immer die Kombination aus Natur, gemeinsamer Leistung und Kameradschaft die uns zu diesen Herausforderungen motiviert.
8. Etappe, Kontrastprogramm, Similauen (3600 m) – Padleidhof (1386 m)
Um 8.00 Uhr beginnen wir den Aufstieg auf die Similauen. Es ist bitter kalt und die Sicht beträgt meist nur um die 20 Meter. Es geht über ein großes Schneefeld in östlicher Richtung zum Sattel und dann über verschneite und vereiste Felsen zum Gipfelkreuz. Kamils erster richtiger Gipfel. 3600 m, Berg Heil! Die Sicht ist gleich Null und wir frieren bei – 6 Grad. Wieder an der Hütte stärken wir uns mit Kiserschmarn und treten dann den langen Abstieg ins Tal an. Wir sind in Süd Tirol. Unser Ziel ist der Padleidhof am meraner...
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Dieses Jahr wollten wir es bei unserer großen Sommertour ein wenig gemütlicher angehen lassen. Nachdem Schottland und Griechenland aus dem Rennen waren, entschieden wir uns die Alpen zu überqueren. Unsere Tour sollte uns in 13 Etappen, immer von Hütte zu Hütte, von Oberstdorf im Allgäu bis nach Bozen in Südtirol führen. Als grobe Orientierung verwendeten wir bei der Planung Teile des E5 Weitwanderweges und des Meraner Höhenweges.
Alpenüberquerung
Route: Von Oberstdorf nach Bozen
Zeit: 14 Tage
Entfernung: Über die Alpen
Schwierigkeit: mittel
Stationen: Oberstdorf – Fastenoy - Waltenberger...
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Etwas spät brechen wir in diesem Jahr zu unserem obligatorischen „Wintercampen“ auf. Trotz des nun nahenden Frühlingsanfangs und den steigenden Temperaturen wurden wir auf unserer viertägigen Wintertour keinesfalls enttäuscht – ganz im Gegenteil- es schneite jeden Tag aufs Neue und die mitgebrachten Köstlichkeiten luden zum Genießen in einer schneeweißen Idylle ein.
Ort: Deutschland/Bayern/Allgäu/Oberstdorf
Oberallgäuer Wanderweg (Oberstdorf) Seealpe / Gaisalp / Rubihorn
Dauer: 08. Bis 11.03.09 (4 Tage)
Temperaturen: -2 bis 1 °C
Essensplan: (Outdoor Kochrezepte gibt´s [intlink...
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Mitte Juni 2007 war es endlich so weit, wir zogen los um das Tafjord – fjella zu überqueren. Dieses unbewohnte Bebirge in West – Norwegen hatten wir gewählt weil es touristisch nicht so erschlossen ist wie zum Beispiel Jotunheimen oder Rodane. Zudem legten wir unser Tourbewusst 2 Wochen vor Saison um wirklich alleine unterwegs zu sein. Nach einer Nacht in der Jugendherberge in Oslo nehmen wir den ersten Zug richtung Norden. Nach 2 Jahren ist es schön endlich wieder hier zu sein denke ich mir als der Zug sich seinen Weg immer höher ins gebirge bahnt. Es ist ein wunderschöner tag und als wir die letzten...
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Nachdem wir unseren ersten Teil der Skandinavien-Trekkingtour mit Norwegen beendet hatten, entspannten wir uns erst ein paar Tage auf dem Campingplatz im Tafjordgebirge und machten uns dann auf in den hohen Norden. Dort, am Polarkreis auf der schwedischen Seite befand sich unsere nächstes Ziel: Der SAREK Nationalpark.
Dieser wurde vor 10 Jahren unter Trekkern noch als die letzte Wildnis Europas bezeichnet. Dieses Gebiet wird im Westen vom Padjelantaleden und im Osten vom Kungsleden begrenzt. Unser Plan sah zunächst vor von Gällivare nach Kvikkjokk zu fahren um dann die Sarek – Normalroute...
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Eines Abends hatte wir die Idee eine kleine Tour zu machen. Spontan buchten wir zwei Flüge nach Genua. In 2 Wochen sollte es losgehen. Donnerstag Mittag kommen wir also in Genua an und sind erst einmal überrascht wie groß diese Stadt ist.
Nach einer kurzen Zug- und Bahnfahrt steigen wir in einem kleinen Ort an der Küste aus und machen uns auf in die wunderschönen ligurischen Berge. Über scheinbar endlose Treppen geht es zunächst durch das am Hang gelegene Dorf und dann zum ersten Gipfel. Uns eröffnet sich ein herrlicher Blick aufs Meer und die ligurische Berglandschaft. Unsere Weg verläuft...
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